Leitbild der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Nortorf

- ... da berühren sich Himmel und Erde

Im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde sind wir die größte Kirchengemeinde. Zu uns gehören die Dörfer Bargstedt, Bokel, Borgdorf-Seedorf, Brammer, Eisendorf, Ellerdorf, Dätgen, Gnutz, Groß Vollstedt, Krogaspe, Langwedel, Loop, Oldenhütten, Schülp, Timmaspe, Warder und die Stadt Nortorf.

Im Mittelpunkt der Stadt und unserer Kirchengemeinde liegt die neugotische St. Martin-Kirche, die im Jahre 1872 geweiht wurde. Aber unsere Gemeinde ist viel älter: Sie wurde schon im 9. Jahrhundert  - als eine von zehn Gemeinden in Nordelbien - von Ansgar, dem Apostel des Nordens, gegründet und gehört damit zu den ältesten in unserer Landeskirche.

Gottesdienste feiern wir regelmäßig auch in der Friedenskapelle in Gnutz, der Kirche “Zum guten Hirten” in Groß Vollstedt, der Paul-Gerhardt-Kapelle in Langwedel und der Kapelle in Timmaspe, ebenso wie an vielen anderen Orten.

In unserer Kirchengemeinde begegnen wir einander und den Menschen, die zu uns kommen, in Offenheit und Wertschätzung.

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen in unserer Gemeinde christliche Spiritualität entdecken, entfalten und pflegen können.

Wir bieten geistliche Orientierung und Heimat im Horizont der Ökumene. Wir finden uns in der Welt vor und nehmen Stellung auf der Grundlage der christlichen Botschaft. Mit unseren Angeboten erreichen wir Menschen in allen Lebenssituationen, im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ihres Lebens.

Alle, die sich in unserer Gemeinde engagieren, ob haupt-, neben- oder ehrenamtlich, werden in besonderer Weise geschätzt und in ihrer fachlichen Kompetenz ebenso wie in ihrem persönlichen Engagement anerkannt.

Jede und jeder ist an ihrem/seinem Platz wichtig dafür, dass unsere Zusammenarbeit gelingt! Wir gehen verantwortungsvoll mit dem uns Anvertrauten um und wirtschaften sparsam und nachhaltig.

Unsere Kirche ist offen - im Sommer auch an Wochentagen.

Besonders an den Wendepunkten des Lebens, in Freude und in Trauer, finden Menschen bei uns Raum zum Innehalten und Kraftschöpfen. Wir feiern miteinander und zeigen Wege, das Leben zu deuten und über den Tag hinaus zu denken. Wir pflegen unsere unterschiedlichen Gottesdienste mit vielen verschiedenen Schwerpunkten.

Wir schaffen ein Netzwerk, in das sich Menschen für Einzelprojekte oder Dauerangebote mit ihren Fähigkeiten, Ideen, Spenden oder ihrer Mitarbeit einbringen können.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

2. Timotheus 1, 7