Der Kirchhof befand sich auf dem Kirchplatz unmittelbar um die St. Martin-Kirche und diente etwa 1000 Jahre der Gemeinde als Begräbnisstätte. Als im Jahre 1873 die Kirche neu erbaut wurde, planierte man ihn ein und verwandelte ihn in eine gärtnerische Anlage. Auf einem Hügel nördlich der Kirche setzte man die noch vorhandenen Grabdenkmäler zusammen, beschattet von einer großen Ulme. Heute steht dort eine Trauerbuche.

Der Alte Friedhof wurde 1845 als Begräbnisstätte eingeweiht. Er ist in Kreuzform angelegt. Die Begräbnisstätten wurden anfangs dorfweise angelegt. Zweimal hat man diesen Friedhof erweitert.

Der Neue Friedhof wurde im Jahre 1910/11 von dem Landschaftsgärtner Peperkorn aus Schenefeld nach dem Muster des Ohlsdorfer Friedhofes in parkartiger Form angelegt. Die erste Beerdigung fand 1912 statt.