Gottesdienst überall! - Unsere Gottesdienstformate online

 Wort zum 3. Sonntag nach Trinitatis

von Pastorin Susanne Büstrin da Costa

 

Ein knallrotes Herz - Daumen hoch - für Vergebung?

Sie weinen, sie lachen und schicken uns Küsse. Beliebt sind die bunten Symbole. Diese kleinen Begleiter von Kurznachrichten, die sogenannten "Emojis". Ein Emoji für Vergebung gibt es noch nicht. Aber der Entwurf steht: Zwei Hände mit „Daumen hoch Geste“ vor einem knallroten Herz.

Die Idee kommt aus der Kirche in Finnland: Vergebung fördert das friedenvolle Miteinander. Abgrenzung und Polarisierung gefährden es. Wenn alles klappt, könnte das „Forgivemoji“ 2021 im offiziellen „Emoji Ordner“ aufgenommen und von dort aus kreuz und quer durch die Welt geschickt werden.

Ich finde die Initiative gut. Sie rückt das große Wort Vergebung durch eine kleine Geste ins Sichtfeld. Zusammen leben und arbeiten funktioniert nur, weil wir eigene Fehler eingestehen, einander vergeben und bestenfalls aus Fehlern lernen.

Menschen erzählen mir - oft in der letzten Lebensphase - von ihren Fehlern im Umgang mit Mitarbeitenden, der Partnerin, von ungelösten Familienkonflikten. Davon, dass Klärung, nicht mehr möglich ist, weil Betroffene schon gestorben, nicht zugänglich, die Konflikte kompliziert sind. Dennoch möchten sie mit sich, der Welt, mit Gott ins Reine kommen.

Was mit Menschen nicht (mehr) zu bereinigen ist, bei Gott ist es möglich. Das ist die befreiende Botschaft am 3. Sonntag nach Trinitatis: „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der vergibt und barmherzig ist.“ Ich bin froh, dass Gott sich ein Herz fasst.

Ein Herz – Daumen hoch - für Vergebung! 

 

 

Den Text zum Download findest du hier.

Der Gott der kleinen Leute …“

Wort zum 2. Sonntag nach Trinitatis 2020

 

Das kann man doch allen Ernstes heute nicht mehr glauben! Viel zu widersinnig und irrational: „geboren von der Jungfrau Maria * am dritten Tage auferstanden von den Toten * geschaffen in sieben Tagen“ usw. usw. Kein Wunder, dass die Kirche immer mehr an Bedeutung verliert, bei dieser Botschaft. Doch diese Kritik an Kirche und christlichem Glauben ist alles andere als neu. „Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart.“ (Matthäus 11,25f). Die Unmündigen verstehen, was Jesus meint und wer er wirklich ist? Eine andere Übersetzung spricht von den „Einfältigen“. Aber wer wird schon gerne als einfältig bezeichnet. Der Einfältige ist nicht in der Lage vielschichtigere Zusammenhänge zu verstehen. Für die Weisen und Klugen war die Botschaft vom Kreuz in der Tat von Anfang an ein Skandal. In Rom gibt es eine Art Graffiti in einen Stein geritzt, auf dem ein Mensch am Kreuz zu sehen ist, der aber einen Eselskopf hat. Darunter ist zu lesen „Alexamenos betet seinen Gott an.“ Wer einen gekreuzigten Gott anbetet, der muss ein Esel sein, absurd und lächerlich. Eine andere Übersetzung sagt: „und du hast es den einfachen Leuten offenbar.“ Zu den ersten Gemeinden gehörten vor allem einfache Leute: Sklaven, Hilfarbeiterinnen, Frauen, frei Gelassene … Die haben die Botschaft zuerst verstanden: Dieser Jesus, der ist einer von uns, nicht hoch zu Ross, Sohn einer Magd aus der Provinz. Den haben sie gequält und gekreuzigt wie uns, aber den hat Gott nicht im Tod gelassen, der ist auferstanden und lebt mitten unter uns. Ein Gott der kleinen Leute, eine Religion der kleinen Leute. Von unten nach oben. Und zwei Verse weiter lädt Jesus sie ein: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid …“

 

Christoph Tretow – 18.Juni 2020

1. Sonntag nach Trinitatis

Predigt zum 1. Sonntag nach Trinitatis, 14.6.2020

von Pastorin Anna Trede

Gottes Segen begleitet unser Leben. Das erste Mal haben viele unter uns den Segen in der Taufe zugesprochen bekommen. Allerdings glaube ich, dass jedes Kind, jeder Mensch, ob getauft oder nicht, unter Gottes Segen lebt. Trotzdem geschieht in der Taufe etwas Besonderes, geheimnisvolles, etwas, das diesen Menschen in besonderer Weise mit Gott verbindet. Segen ist wie ein warmer Windhauch, der einen einhüllt- du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich mein Wohlgefallen- so erklingt Gottes Stimme, als Jesus am Jordan von Johannes getauft wird.

Segen ist Gottes Zuspruch an uns- ich bleibe bei dir, ich gehe mit dir, egal, was auch geschieht. Er ist wie eine Kraftquelle, aus der Menschen schöpfen können, wenn sie erschöpft sind. Schon ein Stück wie ein Schutzmantel, obwohl Segen natürlich kein Schutzzauber ist- trotzdem widerfahren uns schlimme Dinge, müssen wir uns Herausforderungen stellen, Wüsten oder finstere Täler durchwandern, aber irgendwie wird es weitergehen. Segen ist eine Einladung zu vertrauen, mutig zu sein, etwas zu wagen, neu zu beginnen.

Von Gott gesegnet zu sein heißt auch, dass Gott mich ansieht mit allem, was zu mir gehört, mit meiner Lebendigkeit, meiner Freude, meinem Lachen, meiner Schönheit, meiner Ungeduld, meinem Neid und meinen Rachegelüsten, mit meinen Sehnsüchten, meinen Ambivalenzen und vertanen Chancen und doch wieder aufstehen und weitermachen.

Ich werde gesehen und bin geliebt und es tut gut, dass immer mal wieder zu hören und zu spüren- in der Hand, die mich beim Segen berührt und Kraft in mich hineinströmen lässt.

Segen kann man nie genug haben- eigentlich ist jedes Verabschieden mit Tschüss ein Segen- da steht adios, adieu drin- Gott befohlen heißt es.

Oder unser Bleib behütet, dass gerade jetzt in Coronazeiten viele Menschen nutzen beim Abschied- ein kleiner Segenswunsch für den Weg.

Segen begleitet Menschen von der Wiege bis zur Bahre- zur Taufe, mittlerweile zur Einschulung, zur Umschulung, zur Konfirmation, zur Trauung, am Sterbebett, bei der Beerdigung- Segen begleitet Übergänge und gibt Halt in unsicheren Zeiten.

Auch die Bibel ist durchzogen von Segensgeschichten oder Segensgesten:

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, er schuf sie als Mann und Frau und Gott segnete sie. Dann segnete Gott den siebten Tag als Tag der Ruhe, an den wir mit unserem Sonntag jede Woche anknüpfen.

Als Abraham sich mit seiner Frau Sarah auf den Weg macht ins gelobte Land, wird er von Gott gesegnet. Gott will ihn zu einem großen Volk machen- ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein und in dir sollen alle Geschlechter der Erde gesegnet sein.

Dann gibt es die Geschichte um Jakob, seinen Kampf mit Gott am Jabbok. Jakob, der seinem Bruder Esau das Erstgeburtsrecht abgeluchst hatte, indem er sich dem fast blinden Vater Isaak gegenüber als Esau ausgegeben hatte und dann den Segen bekommen hatte. Daraufhin macht er sich aus dem Staub, weil er Esaus Zorn fürchtet. Er gewinnt die beiden Frauen Rahel und Lea, mit denen er 12 Söhne hat- die Stammväter der 12 Stämme Israel. Kurz bevor er seinem Bruder Esau nach vielen Jahren in der Fremde wieder begegnen soll, hat er am Jabok diesen Kampf mit einem Fremden, in dem er Gott erkennt. Und er fordert den Segen sehr selbstbewusst von Gott ein- ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Der Segen gibt ihm Kraft und Stärke und recht.

Dann gibt es den Segen, den wir immer zum Schluss im Gottesdienst sprechen- den aaronitischen Segen- Gott gibt diese Worte am Mose, damit er sie seinem Bruder Aaron und dessen Söhnen geben kann. Mit diesen Worten sollen sie die Israeliten in Gottes Segnen- in dieser Nachfolge stehen wir seit über 3000 Jahren.

Die Könige Israels werden von Gott gesegnet.

In den Psalmen ist an vielen Stellen die Rede von Gottes Segen- Gott denkt an uns und segnet uns.

Selbst Hiob, der mit Gott ringt, weil Gott ihm alles nimmt und er an Gottes Tun ihm gegenüber fast verzweifelt, wird von Gott gesegnet.

Maria, die Mutter Jesu, wird von Simeon gesegnet, als sie ihren Sohn zu den Priestern in den Tempel bringen, um ihn Gott zu zeigen.

Später wird erzählt, dass die Frauen mit ihren Kindern zu Jesus kommen, damit er sie anrührt. Die Jünger sind darüber zunächst erbost, aber Jesus legt ihnen die Hände auf und segnet sie.

Als er kurz vor seiner Himmelfahrt als Auferstandener ein letztes Mal mit seinen Jüngern zusammen ist, kündigt er ihnen an, dass der Heilige Geist kommen wird und sie mit Gottes Kraft anfüllen wird. Dann segnet er sie, bevor er in den Himmel auffährt.

Und dann segnen die Jünger weiterhin Menschen in Gottes Namen und erfüllen sie mit Gottes Kraft- bis heute.

 

Segen geschieht also auch in der Bibel in ganz unterschiedlichen Situationen und zu ganz verschiedenen Menschen. Segen hat Kraft, ist Geisteskraft, die uns zugleich beflügelt und erdet. Heute und alle Tage. Amen

 

© Merten Biehl

Gottesdienst überall! - Trinitatis zum Hören

"Wie ist eigentlich Segen?"  - Eine Predigt über 4. Mose 6,22-27

von Pastor Merten Biehl

 

 

Musik: Miriam Buthmann und die Monatsliedband; Uli Hein

Den Text zum Nachlesen als Download gibt es hier.

Der Podcast ist auch auf den meisten gängigen Plattformen zu finden, z. B. Itunes, Spotify, etc.

 

Be Blessed!

Gottesdienst überall! - Pfingstsonntag zum Lesen

 

Gedanken zum Pfingstsonntag über Apg 2,1-11

von Pastorin Anna Trede

 

Unser Glaube ist lebendig und verbindet Menschen weltweit. Das ist doch eine großartige Sache. Davon erzählt Pfingsten. Und ich bin überzeugt, Glauben braucht Gemeinschaft, andere Menschen, mit denen ich zusammenkomme, mich austausche, mich vergewissere und mir Zuspruch hole, andere, mit denen ich feiere und lache und mich lebendig fühle. In einer solchen Gemeinschaft sorgen Menschen füreinander und behalten einander im Blick. Es kommen Menschen zusammen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen. Das war schon damals zur Zeit Jesu so. Da waren Fischer und Zöllner und Dirnen und Aussätzige, Väter, die sich um ihre kranken Kinder sorgten, Zweifler und Sinnsuchende, Gesetzestreue und Kranke- sie fanden bei Jesus etwas, was ihnen guttat, was sie aufbaute, was sie brauchten, um mit ihrem Leben zurechtzukommen.

In ihm lebte Gottes lebensbejahender hoffnungsvoller, annehmender Geist. Gottes Geist, der beflügelt, Phantasie und Kreativität freisetzt und befreit, Gottes Geist, der Mut macht, gerade auch in Zeiten wie diesen, wo sich viel bedroht fühlen durch das gleiche Thema.

Dann war er- Jesus nicht mehr da, aufgefahren zu Gott in den Himmel. Die Menschen brauchten aber weiterhin etwas, was sie zusammenhielt, stärkte und aufbaute. Gottes Heiligen Geist.

Mit großem Brausen ist er gekommen und hatte eine ganz besondere Wirkung. Er hat die Jünger begeistert und hat sie aus ihren Häusern heraustreten lassen, Raus in die Welt. Er hat dafür gesorgt, dass sie einander verstehen konnten, über alle Sprach- und Verständigungsbarrieren hinweg. Sie haben angefangen zu predigen, zu erzählen, von Gott, von seinen Taten, von der Auferstehung, von der besonderen Haltung ihres Herrn und Meisters Jesus. Sie haben die Menschen überzeugt, berührt und mitgenommen.

Der Funke ist übergesprungen und das tut er bis heute. Davon erzählt ein Banner, das am Kirchturm hängt. Oben das Auge Gottes- dargestellt als Dreieck- der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, symbolisiert durch die Taube. Darunter Blüten- Eisbegonien, sie werden auch Gottesaugen genannt- 12 Stück. Sie stehen für die 12 Stämme Israels- also für Wurzeln, aus denen unser Glaube gewachsen ist, auf denen sich Jesus, der Jude gründete. Sie stehen für die 12 Jünger, als Freunde und Vertraute von Jesus und für die 12 Monate- der Glaube umspannt unser ganzes Leben durch alle Zeiten des Jahres hindurch.

Und darunter finden sich Gesichter; Menschen aus unserer Gemeinde, da müssten natürlich noch viel mehr Menschen auftauchen, aber die waren grade zur Hand. Sie symbolisieren unsere Gemeinschaft, sie sind auch heute noch vom Heiligen Geist beseelt. Von Generation zu Generation hat sich der Glaube weitergetragen, wurden die Geschichten erzählt, die Feste gefeiert, göttlicher Segen hat die Menschen begleitet von der Taufe bis zur Beerdigung, von der Wiege bis zur Bahre.

Ich denke an die Pastorentochter, die seit frühester Kindheit mit Gott und Jesus und den ganzen Geschichten vertraut ist, sozusagen aufgesogen mit der Muttermilch. Wie oft ist sie mit ihrem Vater im Gottesdienst gewesen- der Glaube hat für sie eine ganz große Selbstverständlichkeit. Sie hat hier in Nortorf relativ schnell Kontakt aufgenommen zur Kirchengemeinde, ihre Kinder besuchen die evangelische Kita; sie engagiert sich im Förderverein, ist unermüdlich am basteln und organisieren und machen, hat sich engagiert, als die Flüchtlinge 2015 kamen, weil es ihr ein Herzensbedürfnis ist, zu helfen und für die Gemeinschaft etwas zu tun.

Oder ich denke, an die Mitte 50 Jährige, die sich vor einigen Jahren von ihrem Mann getrennt hat. Es war für sie immer klar, dass Kirchenmitgliedschaft wichtig ist, ihre Kinder sind getauft und konfirmiert, sie hat selber kirchlich geheiratet, aber eigentlich hat sie nie näheren Kontakt zur Kirchengemeinde gehabt- es gab Sicherheit im Hintergrund, dass Kirche da war. Nach der Trennung wurde der Weg in den sonntäglichen Gottesdienst für einige Zeit sehr wichtig. Er begleitete ihre persönliche Entwicklung, sie fühlte sich Verortet und ein Stück gehalten in ihrer neuen Lebenssituation, die verunsicherte und viele Fragen aufwarf.

Ich denke an eine Frau, die dem neugegründeten Gospelchor beigetreten ist, weil sie Spaß am Singen hat und sie sich bei den Gospelkonzerten, die sie ab und zu besucht hat, angesprochen und irgendwie innerlich berührt fühlte. Wenn sie dann diese Lieder singt, dann spürt sie etwas von ihrer tiefen Kraft. Außerdem ist eine neue Gemeinschaft entstanden, in der ab und zu gefeiert wird, in der es natürlich wie überall auch Unstimmigkeiten, Konkurriererei und solche Dinge gibt, es menschelt halt, aber sie fühlt sich wohl und auch ein Stück zugehörig zur Kirchengemeinde.

Ich denke an den Herrn, der sehr einsam und für sich lebt. Ganz langsam tastet er sich heran, ab und zu kommt er in den Gottesdienst, bleibt auch schon mal 10 Minuten zum Kaffee. Er ist es nicht gewohnt, viel von sich zu erzählen oder lange Gespräche mit anderen zu führen, aber ganz zart wächst in ihm ein Gefühl von Zugehörigkeit- auch er hat seinen Platz in dieser Gemeinschaft.

Mir fällt der Jugendliche ein, der seit diesem Jahr im Konfirmandenunterricht ist- seine Großeltern leben auf einem der Dörfer, dort wurde er auch getauft. Wie oft ist er mit seiner Oma auf dem Friedhof gewesen, das Familiengrab pflegen. Seit einiger Zeit liegen hier auch seine Urgroßeltern, die er noch in lebhafter Erinnerung hat. Jetzt im Konfer taucht vieles wieder auf, was er in der ev. Kita gehört hat. Er überlegt, ob er vielleicht auch Lust hat, Teamer zu werden und freut sich, dass das Konficamp im Frühjahr nachgeholt werden soll. Manchen Freunden gegenüber ist es aber auch peinlich zu sagen, dass er zum Konfer geht.

Alle diese Menschen leben in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, gehen unterschiedlicher Arbeit nach, haben verschiedene Freundeskreise. ganz eigene Lebenserfahrungen prägen ihren Weg.

Und doch gibt es etwas Verbindendes, sie fühlen sich ein Stück verbunden durch das, was den Glauben ausmacht, durch den Heiligen Geist, der sie in besonderer Weise berührt. Er lässt sie aufbrechen, neues wagen, mutig vorangehen, eintreten für ihre Sache.

Manchmal braust er heftig und begeistert- so wie unsere Diakonin Silke Kröger begeistert war von der Idee, dieses Banner zu gestalten und viele Stunden Arbeit da reingesteckt hat.

Manchmal ist er Heilige Geist eher wie ein Windhauch, der ganz zart berührt und vorsichtig anknüpft an eine alte Erfahrung. Etwas wieder in Erinnerung ruft, eine Ahnung weckt- ja, hier darf ich sein, wie ich bin; hier bin ich angenommen und geliebt. Hier gibt es Hoffnung und Lebensfreude und Segen.

Der Geist Gottes verbindet über viele Grenzen hinweg und macht geistesgegenwärtig- ja geistesgegenwärtig-

ich bin mir bewusst, dass ich nicht nur aus mir heraus lebe, sondern von Gottes Kraft getragen bin.

Ich bin mir bewusst, dass ich immer nur einen kleinen Teil der Wahrheit einer Geschichte oder eines Menschen sehe und es gut ist, wenn ich vorsichtig bin mit meinem Urteil über andere.

Ich bin mir bewusst, dass jeder Mensch seine Gründe hat, warum er so handelt, wie er es tut- Gott mag ihm ins Herz sehen können, ich kann es nicht.

Ich bin mir bewusst, dass Geistesgegenwärtig sein auch eine Aufgabe ist- mich dafür einsetzen, dass wir auf unserer Erde gut miteinander leben können und genug für alle da ist. Dass wir phantasievoll und kreativ bleiben in unserem Bemühen um unsere Welt, auch und gerade jetzt in Coronazeiten. Gottes Heiliger Geist schickt uns in die Welt, um den Glauben zu leben und weiterzutragen, jeder in seinem Tempo, jede auf ihre Art.

Für dieses Aufgabe können wir Kraft aus der Gemeinschaft ziehen, in der wir als Christenmenschen leben- da sind Menschen, die sind auf den gleichen Grund wie ich bezogen und das macht stark und mutig. Das gibt Hoffnung, auch in Zeiten wie diesen, in denen wir alle mit dem gleichen Thema befasst sind- Corona. Der Heilige Geist lässt uns füreinander sorgen, lässt uns nach vorn blicken und weckt unser Vertrauen, dass wir gut durchkommen werden durch diese Zeit, was auch immer sich in ihr verändern wird. Amen

Herzliche Grüße von Anna Trede

 

Den Text zum Download findest du hier.

Be blessed!

Gottesdienst überall! - Sonntag Rogate

 

Gottesdienst zu Matthäus 6, 7-13

von Pastorin Susanne Büstrin da Costa

Audio und Video

 

Dank an Sophie und Steven Harm, Gesang

                Ulrich Hein, Musik

               Mayro Büstrin da Costa, Audio und Video

Be blessed!

Gottesdienst überall! - Zum Lesen

Andacht zum Sonntag Kantate 10.5.2020

 

Ein Gebet von Hans- Dieter Hüsch:

Ich bin vergnügt- erlöst- befreit/

Gott nahm in seine Hände meine Zeit

mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen.

Mein Triumphieren und Verzagen- das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht, dass ich so fröhlich bin- in meinem kleinen Reich? Ich sing` und tanze her und hin- vom Kindbett bis zur Leich` Was macht, dass ich so furchtlos bin- an vielen dunklen Tagen?

Es kommt ein Geist in meinen Sinn- will mich durchs Leben tragen.

Was macht, dass ich so unbeschwert- und mich kein Trübsinn hält, weil mich mein Gott das Lachen lehrt- wohl über alle Welt.

 

Kantate- singet, so heißt dieser Sonntag

Singen macht fröhlich.

Musik stiftet Gemeinschaft. In ihr können tiefe Emotionen ausgedrückt werden.

Sie bringt etwas in den Fluss, was vielleicht festgefahren war in der Seele; sie kann ein Türöffner für verstockte Herzen sein.

Singen macht gute Laune, allein oder in der Gruppe.

Ich muss an wunderbare Chorkonzerte denken, die wir in unserer Kirche erleben konnten. Oder an Rockkonzerte, open Air Festivals, wo das Publikum vertraute Liedtexte mitgrölt und in Ekstase gerät. An tolle Geburtstagspartys oder Hochzeitsfeste, bei denen auf bekannte Melodien neue Gedichte für das Paar gedichtet werden. Mir fällt der erste Gottesdienst mit unserem neugegründeten Gospelchor ein und die Kirche war voll.

Ich erinnere mich an Beerdigungen, wo das ganze Dorf dabei ist und ein kräftig gesungenes „So nimm denn meine Hände“ die Trauerfamilie und die ganze Gemeinde trägt oder ein Lied wie „ Mögen Engel dich begleiten auf dem Weg, der vor dir liegt“ ein kleines Stück Trost geben kann bei einem ganz schweren Abschied.

Singen, Musik ist etwas Wunderbares, wenn man nicht gerade Erfahrungen wie ich sie als Kind gemacht habe- da musste ich vor der ganzen Klasse vorsingen und wurde ausgelacht, weil es nicht so doll war- dann kann singen durchaus ambivalent sein. Die Konfis sind oft auch eher genervt, wenn sie schon wieder singen müssen- aber bei den Teamern hab ich mitbekommen, dass sie es im Nachhinein ganz cool finden, dass sie so viele Lieder bei ihrem Pastor kennengelernt haben. Und im Konficamp letztes Jahr haben die Jugendlichen sich einen der neuen Kirchenpopsongs aus Youtube runtergeladen und den ganzen Tag geschmettert. „Komm vom Schatten ins Licht“- wir haben es im vergangenen Jahr öfter im Gottesdienst gesungen.

Mag sein, dass mancher von euch es komisch oder unangemessen findet, dass ich gerade heute, wo wir nicht singen, dieses Thema aufgegriffen habe. Zum einen ist es das Thema dieses Sonntags, zum anderen steckt darin viel Kraft. Wir singen nicht, weil wir uns in Solidarität üben und darauf vertrauen, dass die Hygienemaßnahmen dazu beitragen, dass wir gesund bleiben.

Darüber hinaus glaube ich, dass es uns als Gesellschaft auch guttut, in dieser besonderen Zeit neu hinzuspüren, unsere Sehnsucht zu spüren, nach dem, was wir für ein gutes Leben brauchen und was unser Leben reich und bunt macht. Dazu gehört für ganz viele Menschen, junge oder alte, das Singen und die Musik.

Außerdem leben wir doch in schwierigen Zeiten aus der Erinnerung und von der Hoffnung.

Manches können wir gerade nicht live erleben, aber wir können uns erinnern an so ganz besondere Momente, in denen Musik eine große Rolle gespielt hat. Wie viele Paare haben ein Lied, ihr Lied, das sie verbindet.

Wenn wir diese Erinnerungen wachrufen, dann werden bestimmt Glückshormone ausgeschüttet. Wir können Konzerte im Fernsehen hören, im Internet unsere Lieblingsmusik aufrufen. Wir können morgens um 5 den Vögeln bei ihrem Morgenkonzert zuhören. Wir können draußen im Garten oder unter der Dusche singen. Natürlich können wir uns auch darüber ärgern, was momentan alles nicht möglich ist, kein Gottesdienstgesang, keine Chorsingen, keine livekonzertbesuche- aber wir können das Ärgern auch lassen und uns darauf freuen, dass das alles irgendwann wieder möglich sein wird- auch das ist ein Stück bewusste Entscheidung- und heute können wir Uli schon wieder spielen hören, das ist doch klasse.

Großartig fand ich in der Anfangszeit von Corona die vielen kleinen Videos, wo Menschen sich verabredet haben, um miteinander zu singen oder Musik zu machen, ohne sich zu treffen- jede zuhause in ihrem Homeoffice- dann gab es kluge Technik und Menschen, die das zusammenschneiden konnten- tolle kreative Ideen- inspirierend, berührend, fröhlich machend.

Oder ich denke, schon oft als Beispiel aufgerufen, an das Balkonsingen in Italien, als alle zuhause bleiben mussten. Mir fällt die Kollegin ein, die in Rendsburg vor dem Hospiz Posaune gespielt hat und die Alten aus der Seniorenwohnanlage drum herum an ihren offenen Fenster gestanden haben und sich gefreut haben, Lorenz Jensen, der am Ostermorgen hier vom Turm trompetet hat und plötzlich war es Ostern.

Kleine Zeichen der Hoffnung, die wir brauchen und die uns trösten. Kleine Beispiele, wie Musik unser Leben bereichert auch und gerade jetzt in Coronazeiten.

Ich glaube, Gott hat uns den Gesang und die Musik geschenkt, damit wir immer wieder fröhlich werden und nach vorne blicken- denn die Tage, in denen Corona sich schwer anfühlt und lähmt, die kennen vermutlich viele von uns.

Im Singen, in der Musik ist etwas spürbar von Gottes Geist, der lebendig macht und Kraft schenkt.

Manchmal ganz direkt, wenn ich an die biblischen Geschichten denke, die in den Oratorien, in den Requien tiefe religiöse Gefühle in Menschen auslösen können, z.B. im Weihnachtsoratorium. Oder die Segenslieder, in denen der Segen ganz fühlbar wird, sie Sehnsuchtslieder, in denen Menschen sich wünschen, dass Gott mit ihnen gehen möge. Bewahre uns Gott, behüte uns Gott… Indem wir sie singen oder hören, können wir etwas spüren von göttlicher Nähe, göttlicher Kraft, göttlicher Liebe.

Und das wünsche ich uns, dass wir uns darauf freuen und fröhlich bleiben. Amen

 

 

Herzliche Grüße von Anna Trede

 

 

Text zum Herunterladen findest du hier.

Gottesdienst überall! - Jubilate!

Gottesdienst zum Hören.

von Pastor Merten Biehl

 

Über Joh 15,1-8

Den Text zum Nachlesen findest du hier.

Dank für die Musik an Uli Hein!

Be Blessed!

Gottesdienst überall! - Systemrelevant? Lebensnotwendig? Welche Lebens-Mittel brauchen wir in Corona-Zeiten?

Sonntag, 10.00 Uhr... da war doch was? - Genau! Gottesdienst! Im Video hier ab 10.00 Uhr

mit Pastor Christoph Tretow

 

Den Text zum Nachlesen findest du hier.

Vielen Dank an Uli Hein, Peter Gebhard!

Be blessed!

Andacht zum Sonntag Misericordias Domini - 26. April 2020

Systemrelevant? Lebensnotwendig? Welche Lebens-Mittel brauchen wir in Corona-Zeiten?

Pastor Christoph Tretow

Mit unseren Freiheitsrechten ist es zurzeit ja so eine Sache. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich so etwas mal erleben würde: Über Wochen hinweg dürfen wir uns nicht versammeln und Gottesdienste feiern. Eine Seuche zwingt uns dazu. Wir teilen dieses Los mit vielen Kulturschaffenden, mit Restaurantbesitzern und vielen mehr …

Viele von uns haben aber zu Recht Angst, dass Menschen, die ohnehin angeschlagen sind, jetzt ernsthaft seelisch erkranken könnten oder verletzt werden. Was ist also lebensnotwendig? Da gibt es offenbar keine leichten Antworten, keinen Königsweg. Zuviel steht auf dem Spiel. Fest steht aber: Menschen leben nicht vom Brot allein, es braucht noch andere Lebens-Mittel. Im Gegenteil: Menschen können sogar sterben vom Brot allein … Und nicht nur die Starken und Reichen, sondern auch die anderen sollen möglichst unbeschadet durch diese Zeiten kommen. Nicht dass die Gegensätze in unserer Gesellschaft noch krasser auseinanderfallen.

Oft bin ich mit meinen Gedanken und Gebeten bei den Menschen in den Senioren- und Pflegeheimen, auch bei den Schwestern und Pflegern; den Helferinnen.

Von einer Krankenschwester habe ich gehört, die Demenzkranke versorgt. Sie erträgt es nicht mehr, täglich mit Menschen zu tun zu haben, die im Chaos zunehmender Desorientierung versinken, ihre Nächsten nicht mehr erkennen und sich selbst immer fremder werden. Als auch ihre eigene Mutter an Alzheimer erkrankt, entschließt sich die Pflegerin in ihrer Verzweiflung, die Arbeit mit Dementen aufzugeben. An dem Tag, an dem sie ihre Kündigung einreichen will, hat sie ein Gespräch mit einer Patientin, die sie in einem fiktivem Tagebuch Catherine nennt. Während sie ihr beim Anziehen hilft, schaut Catherine sie plötzlich an und fragt: „Meine Liebe, wie heiße ich eigentlich?“ Die Schwester wird „überwältigt von einer Woge der Trauer und des Mitgefühls“. Aber bevor diese Woge sie fortspülen kann, setzt die alte Frau, die ihren eigenen Namen nicht mehr weiß, das Gespräch auf überraschende Weise fort.

Sie zeigt auf das Kreuz, das in ihrem Zimmer an der Wand hängt, und sagt – offenkundig bei voller geistiger Klarheit, mit ungetrübtem Verständnis ihrer Situation – mit einem Lachen: »Meine Liebe, die meiste Zeit habe ich keine Ahnung, wer ich bin. Aber er weiß es, und das genügt, das allein zählt.  

Ja, das will auch ich glauben! Wer auch immer ich bin oder werde: Er kennt meinen Namen, er ist schon da: Der große Hirte der Schafe und der Bischof unserer Seelen. Der aus allem, auch aus dem Bösesten Gutes entstehen lassen kann und will. Und dazu braucht er uns, die wir uns alle Dinge zum Besten dienen lassen. Amen.              Nortorf am 24.04.2020

Andacht zum Sonntag Quasimodogeniti - 19. April 2020

Die auf Gott hoffen, kriegen immer wieder neue Kraft, dass sie auffahren wie Adler mit Flügeln, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jesaja 40, 31)

Seitdem wir keine Gottesdienste mehr in der Gemeinschaft feiern dürfen, sitzen wir Pastores oder Silke Kröger oder Uli Hein oder jemand anders aus dem Team zweimal am Tag für eine Stunde in der Kirche und hüten sie- sind da, wenn jemand kommt und reden möchte oder sind einfach nur für uns. Wenn dann nachmittags die Sonne durch die Kirchenfenster scheint und sie in ein ganz besonderes Licht getaucht ist, rücke ich mir einen Stuhl ins Licht und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen- ich tanke Licht und Wärme, Zuversicht und Gelassenheit.

Nach der Hektik der ersten Wochen Corona, nach dem Aktionismus, uns als Kirche zu zeigen und für die Menschen da zu sein, komme ich langsam etwas zur Ruhe- ich denke an die Ostertage, die ich allein mit meinem Mann, ohne Familie, ohne Kinder, Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen, ohne Freunde am Frühstückstisch verbracht habe. Das war schwer- und gleichzeitig war es gut, Zeit zu haben, Muße zu finden, die Sehnsucht wieder deutlich zu spüren- nach den Lieben, nach Nähe und in den Arm nehmen- nach dem, was die Seele satt macht und den müden Herzen neue Energie gibt. Es tat gut, Zeit zu haben, zum Spazierengehen, zum Radfahren, zum Klavier spielen oder einfach nur da zu sein- ohne Hektik, ohne Stress, ohne noch schnell vor dem Gottesdienst das Fürbittengebet fertig zu schreiben oder das Bäffchen zu bügeln.

Oder ich denke an die Gespräche, die ich in meinen Kirchenhütestunden hatte mit Menschen, die mal kurz einguckten und manchmal die ganze Stunde blieben- über Gott und die Welt, über die Frage, wie allmächtig Gott ist, wenn es solche Krisen wie Corona gibt. Ob Gott für das, was in der Welt geschieht, verantwortlich gemacht werden kann oder ob es unsere Verantwortung als Menschen ist und die Welt uns wieder einmal zeigt, dass wir nicht gut mit ihr umgehen. Spannende Glaubensgespräche, für die Zeit war und ist, weil Corona viele zwingt, ihr Leben ein Stück zu verlangsamen.

Das höre ich öfter in diesen Tagen: So viel Ruhe habe ich lange nicht mehr gehabt.

Es ist eine ambivalente Zeit.  Auf der einen Seite gibt es die Sorge um die Gesundheit und um die Lieben, die zur Risikogruppe gehören; um die wirtschaftlichen Einbrüche und Nöte; um die Frage, wo können Menschen ohne Unterkunft eine Zuflucht in kalten Nächten finden, wenn ich an die vielen Obdachlosen denke; die Sorge um Kinder, die in desolaten Familienverhältnissen leben und denen die geregelten Kitazeiten besonders fehlen- es gibt viele Sorgen, die uns umtreiben.

Und gleichzeitig bewirkt die Krise, dass Menschen darüber ins Nachdenken kommen, wie sie ansonsten ihr Leben verbringen und sich fragen, warum ein Urlaub nicht öfter so erholsam sein kann wie jetzt, wo man nirgendwo hinkann. Oder ob wirklich jedes Treffen, sei es beruflich oder privat, sein muss.

Es ist eine Zeit, die uns neu das Vertrauen lehrt- eine Anruferin sagte heut Morgen: „Ich hab schon so viele wirklich schwierige Zeiten erlebt, in denen ich mit dem Rücken an der Wand stand und immer ging es irgendwie weiter- so geht das Leben auch jetzt weiter.“

Manches wird sich verändern, es wird noch lange dauern, bis wir wieder so leben wie vor Corona. Wenn wir das denn wollen. Manches wird anders sein, ob besser oder schlechter, wir werden es erleben. Ich hoffe, dass ich mir ein Stück Muße und Gelassenheit erhalten kann, denn es zeigt sich wieder: das Leben lässt sich nicht kontrollieren.

An jeder Krise können wir in all den Veränderungen, die zum Teil sehr schmerzlich sind, auch wachsen und neue Anfänge erleben.

Neubeginn, Aufstehen zu neuem Leben- gerade haben wir das Osterfest gefeiert und uns daran erinnert, dass es immer einen Neubeginn gibt und das Leben stärker ist als das, was das Leben behindert.

In jeder Krise, in jeder Schwierigkeit wächst doch auch Vertrauen und macht sich Zuversicht und Hoffnung breit- darin zeigt sich Gott. Sein Geist gibt uns neue Kraft, er beflügelt uns, er macht die müden Beine munter und lässt die Herzen nicht verzagen. Darauf will ich mich besinnen, wenn ich wieder in der Kirche sitze- oder im Garten- und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lasse.

Amen

Gott, in dir finden Hoffnung und Zuversicht ihr Ziel. 

Schenke uns Vertrauen, dass es gut weitergehen wird für uns, auch wenn es anders scheint.

Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, das Morgenlicht leuchtet weiter in uns.

Entzünde es immer wieder neu, dieses Licht, wenn die Schatten der Sorgen es verdunkeln.

Lass uns hin spüren, wenn Hektik sich breit macht und altes Fahrwasser sich ausbreitet.

Zeige uns Wege, gib uns Kraft und Mut, das zu ändern, was wir schon längst anders machen wollten.

Und Gelassenheit, wenn es nicht sofort gelingt.

Behüte uns in den Neuanfängen.

Gott, in dir finden Hoffnung und Zuversicht ihr Ziel. Amen

Pastorin  Anna Trede

Gottesdienst überall! - Aus dem Kreuz blüht das Leben auf

Zu Ostern blüht die Schöpfung nach langem Seufzen auf. So auch in unserem Blumenkreuz vor der Kirche, das von den Nortorfer*innen in einer tollen Aktionen mit wunderschönen Blumen bepflanzt wurde! Einfach toll! Vielen Dank an alle fürs Mitmachen & all die wunderschönen Blumen und Ostersteine!

Und als dann noch die feierliche Trompetenmusik vom Kirchturm aus erscholl, da war Ostern doch gleich echt perfekt! Vielen Dank an Lorenz!

Be Blessed!

Gottesdienst überall! - Ostersonntag

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Ein Video-Gottesdienst

mit Vikar Lars Wüstefeld

 

abrufbar ab Ostersonntag 10.00 Uhr

Den Predigttext zum Nachlesen findest du hier.

 

Vielen Dank an Martin Grundmann, Peter Gebhard, Uli Hein und Ulrich Burdack!

Be blessed!

 

Gottesdienst überall! - Karfreitag

Sieben letzte Worte

Meditation zum Karfreitag

von Pastorin Susanne Büstrin da Costa

 

abrufbar ab Karfreitag 10.00 Uhr

 

Vielen Dank an: Mayro Büstrin da Costa, Martin Grundmann, Uli Hein, Peter Gebhard

Be sad but be blessed!

Gottesdienst zum Hören

Palmsonntag. Über Hobbits, Verschwendung und die kleinen Dinge

Ein Audio-Podcast von Pastorin Sabrina Biehl

 

 

Musik: Julian Sengelmann

Zum Lesen hier klicken

 

Be blessed!

Gottesdienst im Video

Gottesdienst fällt aus?

Stimmt nicht!

Wir haben den Gottesdienst für diesen Sonntag einfach ins Netz gebracht! So ist St. Martin doch ganz nah...

 

Vielen Dank an Pastor Tretow, Uli Hein und Peter Gebhard und Martin Grundmann für ihre tolle Arbeit!

Be blessed!

Gottesdienst überall

"Wer die Hand an den Pflug legt und dabei zurückschaut, der eignet sich nicht für das Reich Gottes." (Lk 9,62)

Wir haben die Hand an den Pflug gelegt für die Sache mit Gott. Und deshalb schauen wir nicht auf das, was ausfällt, sondern auf das, was geht.

Und da geht einiges!

Be blessed!

#KircheinZeitenvonCorona

#HoffnungHamstern

Bildnachweise: